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. Obstwiese |
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Obstwiesen waren seit Beginn |

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des 19.Jahrhunderts ein landschaftsprägendes Element in den ländlichen Bereichen Nordwestdeutschlands. Anders als bei den in der Feldflur "zerstreuten" Streuobstwiesen Süddeutschlands, grenzten die Obstwiesen als geschlossene Anlage unmittelbar an die Höfe an. Das Obst diente zur Versorgung der Familie, bei größeren Anlagen wurde auch Obst verkauft. Großen Bedarf an Obst gab es Ende des 19.Jahrhunterts bis zum Ersten Weltkrieg am Marinestandort Wilhelmshaven.
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Den größten Anteil im Bestand |

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der Obstwiesen hatte stets der Apfel, ergänzt von einigen Birnen- und Zwetschenbäumen. Süßkirschen waren nur auf guten Standorten in größerer Zahl vertreten. Das Sortiment betand aus robusteren Sorten, die widerstandsfähig gegen Krankheiten waren und sich gut lagern ließen. Sorten wie 'Roter Eiserapfel', 'Grahams Jubiläum', 'Prinzenapfel', 'Gelber/Roter Münsterländer', 'Pannemann's Tafelapfel', seien als Beispiel für das breite Apfelsortiment genannt. Bei den Birnen waren es 'Speckbirne', 'Gute Graue', 'Köstliche von Carneu' und 'Holländische Zuckerbirne'. Der Grasaufwuchs unter den hochstämmigen Obstbäumen wurde durch Jungvieh und Schafe genutzt.
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